Sport

Im Sportunterricht können sich die Schülerinnen und Schüler nach dem langen Sitzen im Unterricht endlich sportlich betätigen und viele ihrer Fähigkeiten weiterentwickeln. In Zeiten des allgemeinen Bewegungsmangels wird Sportunterricht an Schulen immer wichtiger und auch von den Arbeitgebern verlangt. Durch Sportunterricht soll den Schülern zunächst Spaß an Sport und Bewegung vermittelt und ein aktives Leben der Schüler gefördert werden. Wer ohnehin schon sportlich ist, wird zwar auch in seiner Freizeit Sport treiben, jedoch möchten wir allen Kindern und Jugendlichen an der der HvB Impulse gegeben, sich körperlich mehr zu betätigen. Neben einer Schwimmhalle (5 Minuten Fußweg), haben wir 2 Turnhallen, einen Sportplatz mit Kunstrasen, vielseitige Kletterangebote und eine bewegte Pause auf dem Schulhof.

Sportunterricht – Das wird gelehrt!
Je nach Unterrichtsstufe gibt es zwei bis drei Stunden Sportunterricht pro Woche, der von ausgebildeten Sportlehrern durchgeführt wird. Die einzige Ausnahme ist die Themenklasse, welche vier Stunden Sport in der Woche hat. Die Lehrkräfte gestalten den Sportunterricht so, dass alle Schüler an den Übungen teilnehmen können. Zudem werden bei der Bewertung individuelle Unterschiede der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Damit jedes Kind sein Können unter Beweis stellen kann, ist der Sportunterricht heute nicht mehr ausschließlich auf einzelne Sportarten ausgerichtet, sondern vielmehr auf folgende übergreifende „Bewegungsfelder“:

  • Laufen, Springen, Werfen (Leichtathletik)
  • Bewegen im Wasser (Schwimmen)
  • Bewegen an und mit Geräten (Turnen an Geräten, Akrobatik)
  • Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten (Gymnastik, Tanz, Bewegungskünste)
  • Fahren, Rollen, Gleiten (Inlineskaten, Fahrradfahren, Rollbrettfahren)
  • Sportspiele (Fußball, Handball, Basketball, Hockey, Badminton, Volleyball etc.)
  • Körper trainieren und Fitness verbessern (Gymnastik, Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining, Entspannungstechniken)

Das Lernen Kinder im Sportunterricht
Der Sportunterricht soll zum einen die Entwicklung der Schüler fördern und ihnen zum anderen die Spiel- und Sportkultur näherbringen. Durch das Bewegen, Spielen und das sportliche Mit- und Gegeneinander entwickeln sich Kinder nicht nur motorisch, sondern auch geistig und sozial weiter. So lernt man zum Beispiel beim Fußball, den Ball mit seinen Füßen zu kontrollieren, eine sinnvolle Taktik für einen Torschuss aufzustellen und mit der eigenen Mannschaft zu kooperieren. Außerdem setzen sich Kinder durch die Bewegung im Sportunterricht auch mit der Welt auseinander und bekommen beispielsweise beim Laufen eine Vorstellung von der Weite von Strecken, Zeit und Geschwindigkeit.

Dadurch, dass Sportunterricht an den verschiedenen Bewegungsfeldern orientiert ist, lernen die Kinder besonders vielseitig. Sie lernen

  • …sich selbst zu erproben und etwas zu wagen. Beispielsweise beim Klettern oder Balancieren erkennen Kinder ihre persönlichen Grenzen.
  • …Teamfähigkeit und Regeln einzuhalten. In Sportspielen lernen Kinder nicht nur die verschiedenen Spielregeln und Techniken kennen, sondern erwerben auch die Kompetenz, sich mit anderen zu verständigen und Regeln einzuhalten.
  • …Selbstbehauptung und Ehrgeiz. In der Leichtathletik können sich Kinder beispielsweise mit anderen Schülern in Wettkämpfen messen und sich selbst behaupten. Kleine und größere Herausforderungen im Sportunterricht, zum Beispiel über einen Bock zu springen oder mit dem Basketball einen „dunk“ zu machen, unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und fördern ihren Ehrgeiz.
    Rhythmusgefühl und Merkfähigkeit. Bei Tanz, Gymnastik oder Pantomime lernen Kinder, sich zur Musik zu bewegen, Schrittabfolgen zu behalten, sich körperlich auszudrücken und Bewegung kreativ zu gestalten.
  • …Gesundheitsbewusstsein. Beim Kraft- und Ausdauertraining, aber auch bei allen anderen Übungen im Sportunterricht, wird die Gesundheit der Kinder aktiv gefördert und ihr Bewusstsein für die eigene Gesundheit gestärkt.
  • …Körperkontrolle und -bewusstsein. Im Sportunterricht lernen Kinder, ihren eigenen Körper einzuschätzen und zu kontrollieren. Beim Badminton lernen sie beispielsweise, ihre Schlagkraft zu regulieren und beim Turnen, Körperspannung aufzubauen, wodurch sie ihren Körper und die darin enthaltenen Muskeln bewusst wahrnehmen.

Warum ist Sportunterricht wichtig?
Sportunterricht ist bei Schülern meist ein willkommener Ausgleich zum restlichen Unterricht im Klassenzimmer. Hier können die Schüler Spannungen und Stress aus dem Schulalltag abbauen und sich körperlich betätigen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit und das Körpergewicht der Schüler aus, sondern auch auf ihre Denkleistung. Denn durch die Bewegung im Sportunterricht werden auch die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert. Kinder, die aktiv sind, können sich daher besser konzentrieren und sich Dinge leichter merken. Sportunterricht in den ersten Schulstunden hat außerdem den Vorteil, dass die Müdigkeit der Schüler schnell verfliegt und sie für das nachstehende Unterrichtsfach wach und aufnahmebereit sind.

Schulische Sportangebote neben dem Sportunterricht
Die HvB bietet zudem Möglichkeiten an, außerhalb des Sportunterrichts körperlich aktiv zu werden. Ihre Kinder können sich zum Beispiel aus dem Angebot der Schule eine oder mehrere AGs zu einer Sportart aussuchen, die ihnen besonders viel Spaß macht. Auch schulische Wettbewerbe wie die Bundesjugendspiele, Jugend trainiert für Olympia, Handballturniere oder das Sport- und Spielfest, sowie weitere außerschulische Wettkämpfe und Wettkampfläufe (z.B. Hochheimer Weinbergslauf), fördern die Entwicklung ihrer Kinder und den Spaß an der Bewegung. Schließlich können die Schüler auch auf Schulevents, wie dem Kulturabend, mit Darstellungen, die sie im Sportunterricht eingeübt haben, vor einem Publikum zeigen, was sie können und damit Selbstvertrauen und Erfolg ernten.