Inklusion und BFZ (Beratungs- und Förderzentrum)

Ziele:

  • gemeinsame Beschulung von Schülern und Schülerinnen mit und ohne besonderem Förderbedarf
  • Schülerinnen und Schüler im Sozialgefüge der Schule und der Gesellschaft selbstsicher als mündige Bürgerinnen und Bürger erziehen
  • Hinführung zum Berufsorientierten Abschluss beim Förderschwerpunkt Lernen

Jahrgangsstufe(n):

  • 5. – 9. Schuljahr

Beschreibung:
Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention soll das allgemeine Bildungssystem jedem zugänglich sein. Die Beschulung von Kindern mit Behinderung soll in den Regelunterricht integriert werden und eine veränderte Haltung zur Überwindung von Diskriminierungen bewirken.

In Kooperation mit dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum Bodelschwingh-Schule, Hofheim (rBFZ) bietet die HvB-Schule Schülerinnen und Schülern mit verschiedenen Förderbedarfen nach der intensiven Beratung in einem Förderausschuss die Möglichkeit, durch differenzierende Materialien, handlungsorientiertere Herangehensweisen und zusätzliche Beratungsangebote am Unterricht der Regelschule teilzunehmen.

Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache (lernzielgleich) bekommen z.B. durch das Klassenumfeld viele Sprachvorbilder, die sich positiv auf die Sprache auswirken. Bei schriftlichen Arbeiten wird durch den sogenannten Nachteilsausgleich den Schülerinnen und Schülern geholfen, ihr Wissen unter Beweis zu stellen, ohne an der Schriftsprache zu scheitern (z.B. mehr Lückentexte als freie Texte, Schreibassistenz, Verbindungsaufgaben).

Die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden durch spezielle Wahlpflichtkurse und Praktika ab Klasse 7 auf den Berufsorientierten Abschluss vorbereitet.

Bei der Verkursung ab Klasse 7 werden die Lernenden nach Möglichkeit pädagogisch den Mathematik-, Deutsch- und Englischkursen zugeteilt, das Lernumfeld wird also für das Kind individuell angepasst.

Ein spezielles Gremium der Schule, das Schulteam, bestehend aus Lehrkräften der Regelschule, des rBFZs, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulsozialarbeit und des Zentrums für Beratung und Erziehungshilfe im Main-Taunus-Kreis (ZeBiM) berät regelmäßig über die einzelnen Lernenden, damit die Beschulung der Kinder mit besonderem Förderbedarf schülerorientiert und flexibel verläuft.