Äußere Differenzierung

in A/B/C – Kurse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch (Entwicklungsvorhaben)

Ziele:

  • Erhöhung der Übergangsquoten an die gymnasiale Oberstufe und Fachoberschule
  • Erhöhung der Anwahlquoten von Schülerinnen und Schülern mit gymnasialer und Real-schul-Eignung
  • Schülerinnen und Schüler werden individuell und entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit optimal gefördert


Jahrgangsstufe:
7. – 10. Schuljahr


Beginn des Entwicklungsvorhabens:
Schuljahr 2015/2016


Beschreibung:
Die Steuergruppe der Heinrich-von-Brentano-Schule hat im Schuljahr 2014/ 2015 den Auftrag von der Gesamtkonferenz erhalten, das bestehende äußere Fachleistungsdifferenzierungs-modelzu untersuchen und entsprechend zu evaluieren. Die Fachleistungsdifferenzierung kann gemäß des Hessischen Schulgesetzes auf zwei oder drei Anspruchsebenen erfolgen. Diese erfolgt in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in der ersten Fremdsprache in der Jahrgangstufe 7. Die Gesamtkonferenz kann folglich entscheiden, auf welchen An-spruchsebenen die Fachleistungsdifferenzierung (E/G oder A/B/C) erfolgt (vgl. HSchG §27). Die Evaluation wurde mit Hilfe von qualitativen Interviews aller Prozessbeteiligten durchgeführt (Schülerinnen/ Schüler, Eltern, Lehrkräften und Schulleitung). Die Expertise weiterer schul-formübergreifender Gesamtschulen mit unterschiedlichen Differenzierungsmodellen wurde in die Untersuchung ebenso miteinbezogen. Abschließend wurden der Gesamtkonferenz die Ergebnisse der Evaluation vorgestellt und die unterschiedlichen Möglichkeiten der äußeren Fachleistungsdifferenzierung (Binnendifferenzierung mit Unterricht im Klassenverband, ab-schlussbezogene Klassen ab der Jahrgangsstufe 9, E/G – Differenzierung und A/B/C-Differenzierung) mit Vor- und Nachteilen präsentiert. Die Gesamtkonferenz entschied sich am 20.11.2014 für das Modell der A/B/C-Differenzierung. Ab dem Schuljahr 2015/ 2016 werden die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in den Unterrichtsfächern Mathematik, Englisch und Deutsch in A/B/C – Kursen unterrichtet. Die Einstufung der Schülerinnen und Schüler in einen entsprechenden Kurs erfolgt nach dem jeweiligen allgemeinen Lernverhalten und der fachbe-zogenen Leistungsentwicklung und ob eine erfolgreiche Teilnahme sowie Förderung zu er-warten ist. Die Zuordnung der Lernenden erfolgt gesondert für jedes Kursfach (vgl. VOGSV §24). Nach der Einführung der „neuen“ äußeren Fachleistungsdifferenzierung ist eine weitere Evaluation nachdem Abschluss des Schuljahres 2018/ 2019 notwendig.