Interview mit den Hausmeistern

Seit dem Jahr 2019 haben wir an der HvB zwei neue Hausmeister! Wir haben die beiden getroffen und ihnen einige Fragen gestellt. 

Wie lange arbeiten Sie schon an der Heinrich-von-Brentano-Schule als Hausmeister?

Herr Feger: Ich arbeite hier seit dem 01.08.2019 und mein Kollege seit dem 01.04.2019.

Was haben Sie vorher gearbeitet?

Herr Feger: Ich bin gelernter KFZ-Mechatroniker und war danach eine Zeit lang im Aufzugbereich tätig – und jetzt hier an der Schule.

Herr Lettieri: Ich habe vorher als LKW-Servicefahrer gearbeitet, Produkte ausgeliefert an die Kunden, das habe ich 8 Jahre lang gemacht. Davor war ich Automechaniker, knapp 7 Jahre lang.

Was hat Sie dazu bewegt, Hausmeister zu werden?

Herr Lettieri: Ich hatte keine Lust mehr, im LKW zu sitzen – da hat man Probleme mit Stau, dann fehlt dir Zeit und es ist viel Zeitdruck. Hier kann ich meine handwerklichen und technischen Fähigkeiten mehr nutzen.

Herr Feger: Ich konnte schon einmal Einblicke in den Beruf des Schulhausmeisters gewinnen und fand es sehr interessant, weil es ein sehr großes Aufgabenspektrum ist.

Was haben Sie schon alles an der Schule gemacht?

Beide: Aufgeräumt (lachen).

Herr Lettieri: Wir haben die Fluchtwege frei gemacht, die Grünanlage, die Jalousien kontrolliert – die werden jetzt auch mal in Ordnung gebracht, damit ihr nicht in die Sonne gucken müsst, sondern seht, was vorne an der Tafel passiert. Und unsere Hausmeister-Loge wird jetzt mal komplett renoviert mit neuem Schreibtisch. Und wir haben noch genug zu tun!

Welche Aufgaben haben Sie als Hausmeister an der HvB?

Herr Lettieri: Unsere Hauptaufgabe ist, dass diese Schule – Heizung, Technik und alles was mit dem Schulgebäude zu tun hat – funktioniert. Dass die Türen funktionieren, das Licht… Die Grünanlage pflegen, dass alles ansehnlich ist.

Haben Sie Spaß an Ihrem Beruf?

Herr Lettieri: Ich finde es gut und es macht mir Spaß, auch mit Herrn Feger als Kollege. Es ist sehr wichtig, dass man sich versteht und zusammenarbeitet. Und es ist immer etwas Neues, auch mit euch Schülern erlebt man lustige Sachen (lacht) – ihr habt viele eigene Ideen.

Was war das Lustigste, das Sie bisher an unserer Schule erlebt haben?

Herr Lettieri: Einmal hat eine Lehrkraft uns gerufen, weil ein Schüler einen Baum hochgeklettert ist und nicht mehr runterkam.

Herr Feger: Es wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Welche Werkzeuge nutzen Sie?

Herr Feger: Hochentaster, Kettensäge, Freischneider, Traktor, Kehrmaschine, Schneeschild mit Salzstreuer hinten dran für den Winter, Akkubohrmaschine, Schraubenzieher, Schraubenschlüssel…

Herr Lettieri: Dann haben wir noch einen Handrasenmäher für dort, wo man mit dem Traktor nicht hinkommt.

Herr Feger: Der Trennschneider, Flex… das sind so die wichtigsten Geräte.

Was sind die Geräte, die Sie am meisten mögen?

Beide (lachend): Der Traktor!

Herr Lettieri: Wir haben einen Traktor mit Mähaufsatz. Man fährt über Laub, der saugt das auf, dann wird das noch kleingemacht, dann geht es durch einen Schlauch in den Laubsammler. Das ist natürlich bequem, aber man braucht es auch, denn wenn man das alles mit der Hand machen müsste…

Wie ist Ihr Verhältnis zu den Schülerinnen und Schülern? Bzw. wie denken Sie, kommen Sie bei den Schülerinnen und Schülern an?

Herr Lettieri: Ich hoffe gut – bis jetzt kam noch keiner und hat sich irgendwie beschwert. Ich versuche immer, mit den Schülern respektvoll umzugehen und das erwarte ich von euch Schülern auch, es ist ein Geben und ein Nehmen

Herr Feger: Positive Rezensionen sind bei uns schon angekommen.

Vielen Dank!

Von Lars und Rene