Poetry Slam

Wir Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs hatten am 28.8. und 20.9. im Rahmen unseres Deutschunterrichts den Poetry Slammer Benedict Hegemann zu Gast.
Jeweils für zwei bzw. drei Kurse bot er einen 4-stündigen „Workshop“ an. An beiden Tagen trafen sich die Kurse zur 3. Stunde in der Aula. Dort teilte er uns grundlegende Informationen zum Ablauf und den Regeln des Poetry Slams mit, wie zum Beispiel, dass man nicht mehr als sieben Minuten reden und keine Requisiten benutzen darf. Daraufhin konnten wir Rückfragen stellen, diese beantwortete er uns. Er integrierte uns gut in seine Einführung, z.B. spielten wir mit ihm eine Art Spiel. Dies hieß „Synonyme suchen“. Wir mussten zu einem Verb mehrere Wörter mit der gleichen Bedeutung suchen und ihm diese nennen. Danach gab er uns den Arbeitsauftrag ein Gedicht oder einen Text über das Thema „Freundschaft“ zu schreiben, weil dies auch das Thema des Kulturabends sein wird. Zum Anfertigen der Texte gingen wir in unsere Kursräume und schrieben los. Während des Schreibens, ging er zwischen den Räumen umher und gab denjenigen Tipps, die Schwierigkeiten hatten. Zur 6.Stunde trafen wir uns alle in der Aula wieder, um die Gedichte und Texte vorzutragen. Davor stellte er uns einen eigenen Poetry Slam-Text vor, danach durften Freiwillige ihre Gedichte vortragen. Er moderierte die jeweiligen Schülerinnen und Schüler, die sich trauten, auf die Bühne zu kommen, um ihre Texte vorzulesen, sehr gekonnt an. So wurde nicht nur nach einem Gedicht, sondern auch davor kräftig applaudiert, um den Mitschülerinnen und Mitschülern Respekt zu zollen und ihnen für ihren Mut zu danken.

Der Besuch des Poetry Slammers war ein gelungener Exkurs. Wir erhielten so einen Einblick in den Poetry Slam und lernten so zum einen u.a. die Regeln und den Aufbau einer solchen Veranstaltung kennen. Zum anderen übten wir uns aber auch im Schreiben und darin, eigene Texte vor einem größeren Publikum vorzutragen.
Wir danken ganz herzlich Frau Hofmann-Geissen, dass sie diese Veranstaltung für uns organisiert hat.

Leonie Dollinger und Daniel Kolkmann