Frankreichaustausch vom 13. – 21. März: HvB in der Partnerstadt Le Pontet

Als ich in der Gastfamilie ankam, war ich am ersten Morgen etwas verwirrt, da man in Frankreich ohne Teller frühstückt. Wenn man das Leben in Frankreich mit dem Leben in Deutschland vergleicht, gibt es viele Unterschiede, wie z.B. dass man in Frankreich erst später zu Abend isst oder dass die Schule länger dauert“, schreibt Vanessa in ihrem Reisetagebuch. Zusammen mit 15 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 7- 9 erlebte sie die vielen großen und kleinen Unterschiede zu unserem Nachbarland und entdeckte die Region rund um unsere Partnerstadt Le Pontet. Von einem der gemeinsamen Ausflüge berichtet Larissa: „Morgens wurden wir mit dem Bus an der Schule abgeholt und sind zum Museum „Jean Garcin“ gefahren. In diesem Museum ging es um den Widerstand der französischen Bevölkerung im 2. Weltkrieg. Danach waren wir an einer schönen Stelle picknicken. Man hatte einen wunderschönen Ausblick auf die Felsen! Anschließend fuhren wir in eine Stadt, Isle-sur-la-Sorgue, und gingen shoppen. Dort hat uns der Regen überrascht. So waren wir alle nass, als wir am Bus ankamen.“ Trotz wechselhaften Wetters und Mistral, einem kalten Wind, haben wir den Aufenthalt in der Provence genossen und ganz dabei viel Französisch gelernt, in den Tandemstunden ebenso wie in den Gastfamilien, wie Fabienne berichtet: „Ich habe der Familie zugehört und konnte einige Wörter verstehen. Die Worte ergaben irgendwann einen Satz. Ich habe auch oft nachgefragt, was die Wörter bedeuten – Es ist nicht so einfach, aber ‚Übung macht den Meister!’“