Wer hat es nicht genossen, auf der Schaukel angeschoben zu werden? Um in Schwung zu kommen braucht man manchmal Hilfe, so auch unsere Kinder, denn sie sitzen und sitzen ...

Um alle 1600 Hochheimer Schülerinnen und Schüler in Schwung zu bringen, wurde das Kooperationsprojekt "In Bewegung ist in" der Schulen der Stadt organiert.

Die beiden Grundschulen Weinberg-Schule und Astrid-Lindgren-Schule, die beiden Schulen für Menschen mit Einschränkungen aus dem Antoniushaus,  Edith Stein und Peter Joseph Briefs-Schule sowie die Integrierte Gesamtschule der Stadt, die Heinrich von Brentano-Schule, waren mit von der Partie.

Vom 25. August bis zum 5. September 2008 beschäftigten sich alle Hocheimer Schülerinnen und Schüler mit dem Thema: Lernen und Bewegung - Ernährung und Gesundheit.

Da hieß es: Raus aus dem Klassenraum, sich bewegen, Neues ausprobieren, sich trauen und in der Gruppe getragen werden.

Das bedeutete auch, mit Neugier an den Angeboten der anderen Schulen teilzunehmen: Ob die Kleinen in meiner alten Schule im Cupstacking doch schneller sind? Wie fährt sich eigentlich ein Rollstuhl, welche Hürden gilt es zu überwinden? Tanz ist doch die schönste Bewegung, oder doch lieber Jonglieren oder Selbstverteidigung?

Natürlich gehörten das gesunde Frühstück und viele Informationen rund um die Ernährung dazu, Ernährung und Gesundheit gehören ebenso zusammen wie Bewegung und Lernen. Es trieb nicht nur die unlösbare Matheaufgabe den Schweiß auf die Stirn, sondern auch die Bewegung, runter vom Stuhl, in Bewegung denken und die Lösung finden.  

Schon lange bevor dieses Projekt am 25.8.2008 mit einer mitreißenden Großveranstaltung auf der Richard- Basting-Sportanlage startete, waren viele Köpfe unter der Projektleitung von Hermine Jüngling-Ernst in Bewegung: Es waren Sponsoren zu gewinnen, die Hochheimer Vereine mit ins Boot zu nehmen, in den Schulen alle Kräfte zu mobilisieren. Externe Angebote  bereicherten zudem die Palette der Aktivitäten.

Bürgermeisterin Angelika Munck arbeitete mit im Planungsteam, es sollte nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Stadt ein besonderes Ereignis werden. Einmalig war es auf jeden Fall.

Mit der Kooperation verbanden die Hochheimer Schulen folgende Ziele:  

  • Gewinnung positiver Erfahrungen aller Beteiligten mit den Themen "Lernen - Bewegung - Ernährung"
  • Intensivierung der schulischen Verbindungen untereinander
  • Qualifizierung der Lehrkräfte zu den genannten Themen
  • Förderung des Verständnisses für Menschen mit Bewegungseinschränkungen
  • Unterstützung des Bewusstseins für ein "gesundes Leben" bei Schülerinnen und Schülern
  • Einbeziehung der Elternschaft in schulisches Arbeiten
  • Sensibilisierung der Eltern für eine gesundheitsbewusste Erziehung ihrer Kinder
  • Schaffung dauerhafter Einrichtungen in den Schulen

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