




Nach einer Projektwoche für die Klassen 5 bis 8 und den Projektprüfungen im Jahrgang 9 öffnete die Heinrich-von-Brentano-Schule in Hochheim am Samstag ihre Türen für alle Interessierten.
Es war mit über 1.000 Besucherinnen und Besuchern viel los in der Schule. Die einzelnen Jahrgänge stellten aus, was sie in der Woche erarbeitet hatten: Der Jahrgang 5 präsentierte "Deutschland als Reiseland" den eigenen Eltern, aber auch all denen, die für ihre Kinder eine weiterführende Schule suchen und sich vor Ort ein Bild über Inhalte, Arbeitsatmosphäre und die Räumlichkeiten machen wollten. Michael Ullrich, Stufenleiter 5-6 erklärte das pädagogische Konzept der Jahrgänge 5 und 6, in dem "kleine Jahrgangsteams gebildet werden, damit der Übergang von der relativ kleinen Grundschule in die große IGS sanft gestaltet werden kann. Die Kinder haben in Klasse 5 zwar viele neue Fächer, aber nicht in jedem Fach einen anderen Lehrer, so dass das Ankommen und Orientieren leichter fällt."
Im Jahrgang 6 wurde am Thema "Ägypten" in Stationen gearbeitet und gleichzeitig ein farbenprächtiges Wandgemälde im Flur gestaltet.
Der Jahrgang 7 sammelte Spenden für UNICEF und eine Kindertagesstätte in Pombal, Brasilien. Die Schüler/innen beschäftigten sich mit den Kinderrechten, die gerade ihren 20. Geburtstag feiern und waren sehr intensiv damit beschäftigt, Geld zu sammeln. Sie verkauften selbst gemachte Waffeln, Freundschaftsbändchen und andere selbst hergestellte Dinge.
Die Jugendlichen des 8. Jahrgangs beschäftigen sich mit Traumberufen und arbeiteten daran, ihre eigenen Lebensläufe und Bewerbungsschreiben zu optimieren.
Wie jedes Jahr mussten alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen einen wichtigen Teil der Hauptschulabschlussprüfung ablegen: sie machten ihre „Projektprüfung“, eine Gruppenprüfung, die darin besteht, ein Projekt vorzubereiten und zu präsentieren. "Das ist ein sehr geeignetes Format für Prüfungen, die an unserer Schule alle, egal ob sie den Hauptschul-, Realschul- oder den gymnasialen Bildungsgang anstreben, ablegen müssen. Hier können die Schüler klassenübergreifend und projektorientiert arbeiten, so wie wir uns das Lernen an einer integrierten Gesamtschule vorstellen.", sagt Volker Jesinghausen, Leiter der Heinrich-von-Brentano-Schule.
Auch die Schülerfirma, Schülervertretung und Mediatoren bereiteten einen Informationsstand vor und gaben Auskunft über ihre Arbeit. Schulsozialarbeit und Jugendmigrationsdienst richteten im 1. Stock eine Slackline ein, auf der Mutige balancieren konnten.
Bei einer durch Spenden von Eltern ermöglichten sensationellen Kuchentheke hatten die Besucherinnen und Besucher bei einer Tasse Kaffee die Möglichkeit zu Austausch und Gespräch.
In den Räumen der Pädagogischen Mittagsbetreuung wurde das Konzept der Hausaufgabenbetreuung, der AGs und der beiden Aktivräume erklärt; weiterführende Schulen aus Wiesbaden, Rüsselsheim und die Edith-Stein-Schule in Hochheim bauten Infostände auf und berieten diejenigen, die nun in Klasse 9 oder 10 einen geeigneten Anschluss suchten.
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